Spende / Ehemalige unterstützen Kepi-Förderverein mit 600 Euro    ZURÜCK

Mit dem Aula-Abschiedsfest auch noch Gutes getan

 

Tübingen. Den Reinerlös ihrer Aula-Abschieds-Fete in Höhe von 600 Euro

überreichten Ende November ehemalige Keplerianer dem Vorsitzenden des

Fördervereins der Schule, Dr. Felix Endres.

Wie berichtet, hatten sich einige ältere Absolventen zu einer ehrenamtlichen

Arbeitsgemeinschaft (ARGE-AULA-ADE) zusammengetan, um in dem

1958 eingeweihten Festsaal, der samt Mobiliar fast authentisch erhalten ist,

noch einmal richtig zu feiern, bevor die Bagger anrücken.

Ende Januar 2007 fällt bekanntlich der Verbindungstrakt zwischen Alt- und Neubau

des mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums in der Uhlandstraße der

Spitzhacke zum Opfer – er muss dem Neubau einer Mensa für die drei Gymnasien

dort weichen.

Bei der generationen-übergreifenden Begegnung von ehemaligen

Schülern und Lehrern, die gut 350 Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet

zusammenführte, nahm auch eine andere Institution vorgezogenen Abschied. Die

von Jurij Suchowerskyj gegründete Big Band „Such over sky“, deren Wurzeln

ebenfalls im Kepi liegen, hatte ihren letzten Auftritt vor dem eigentlichen

Abschiedskonzert: Der Grund: Jurij hört als Bandleader auf. Für ihn war dieser

Abend auf der alten Bühne, auf der alles vor fast vier Jahrzehnten begann, „wie

Wolke sieben“, bekannte er nachher.

Wie überhaupt die, die gekommen waren, von dem Wiedersehen und dem

Charme der unheiligen Hallen begeistert waren. Ihrem Wunsch nach einer

Neuauflage einer solchen Begegnung, dem sich auch Schulleiterin Ingeborg

Höhne-Mack überzeugt anschloss, werden sich die ARGE-Mitglieder

vermutlich nicht verschließen. Ein Wiedersehen - dann in der neuen Mensa - ist

also wohl absehbar.

 

Wenigstens ist der Scheck ansehnlich. Bei der Spendenübergabe (von rechts):

ARGE-Verbindungsmann und Kepi-Lehrer Gerhard Zwanger,

Kepi-Fördervereins-Vorsitzender Dr. Felix Endres,

Schulleiterin Ingeborg Höhne-Mack und

die ARGE-Mitglieder Frieder Knapp, Klaus Kramer und Peter Bussmann.